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Generalversammlung 2017

12.06.17

Generalversammlung 2017

Raiffeisen Regionalbank Mödling auf dem Weg zur Nr. 1 in der Region-
Geschäftsleitung präsentiert neue Strategie

Bei der Generalversammlung, die am 12. Juni in Mödling stattfand, sprach sich die Geschäftsleitung der RBB-Mödling für grundlegende Schritte in Richtung Zukunft aus. Dazu zählt neben der Überarbeitung des Filial- und Öffnungszeitenkonzeptes auch der Weg in Richtung digitale Regionalbank und eine konsequente Fortsetzung des eingeschlagenen Wachstumskurses. Aufbauend auf die genossenschaftlichen Werte, steht bei allen Überlegungen der Kunde im Mittelpunkt.

Rund 100 RegionalrätInnen und MitarbeiterInnen konnte Obmann DI Gerhard Kossina an diesem Abend im Raiffeisen Forum Mödling begrüßen. Unter den anwesenden Gästen befanden sich unter anderem Dr. Friederike Schwarzendorfer, Bundesministerium für Finanzen, Ludwig Köck, Bürgermeister Alland und Dr. Johann Strobl, Generaldirektor der Raiffeisenbank International AG, welcher in seinem Gastreferat über die aktuellen Entwicklungen der RBI berichtete.

Bei den Wahlen wurde DI Gerhard Kossina einstimmig für weitere 4 Jahre zum Obmann gewählt. Mag. Friedrich Schröder ist aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden, neu stattdessen sind Mag. Nina Schwab und Mag. Manfred Kotlik.

„2016 war ein gutes Jahr für uns und deshalb ist jetzt der beste Zeitpunkt, die Weichen für die Zukunft selbstbestimmt neu zu stellen. Wir müssen uns auf die geänderten Rahmenbedingungen, wie beispielsweise die regulatorischen Anforderungen, das geänderte Kundenverhalten und die Chancen, welche uns durch die Filialschließungen des Mitbewerbs ergeben, einstellen“, so Obmann Kossina. Er bedankte sich für das gute Ergebnis bei den MitarbeiterInnen, FunktionärInnen und dem aktuellen Geschäftsleiter-Trio Laimer, Jauk und Koller, bei Franz Urban, der mit Ende April seinen wohlverdienten Ruhestand antrat, sowie bei Alois Zach, der seit Anfang des Jahres mit innovativen Ideen die Genossenschaftsarbeit weiterentwickelt.

Geschäftsleiterin Sonja Laimer, präsentierte die zufriedenstellende Bilanz. 2016 konnten insgesamt 4.000 neue Kunden gewonnen werden. Nach den Steuerleistungen konnten die Eigenmittel um 3,7 Millionen Euro zusätzlich erhöht werden. Zum Stichtag betrug der bereits vorhandene Eigenmittelüberhang 53 Millionen Euro. Mitgliedern ab einem Geschäftsanteil von 160 Euro konnte somit eine Dividende von vier Prozent ausgeschüttet werden.

Die neue Strategie präsentierte Stefan Jauk bei seiner ersten Generalversammlung seit seiner Ernennung zum Geschäftsleiter der RBB-Mödling im Dezember 2016. Die Schwerpunkte liegen auf der Neugestaltung der Filialformate und Öffnungszeiten sowie auf dem Ausbau des digitalen Bankings. „Das Kundenverhalten hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Wenn wir die Nummer 1 in der Region werden wollen, müssen wir darauf reagieren“, so Stefan Jauk.

Konkret bedeutet das, dass die Öffnungszeiten dem Kundenverhalten entsprechend optimiert und angepasst wurden. Alle Bankstellen sollen erhalten bleiben, zusätzlich wird ein starker Fokus auf die Optimierung der Betreuungs- und Beratungsqualität gelegt. Effizienzsteigerungen im Bankbetrieb sowie die Digitalisierung des Bankgeschäftes sind wesentliche Inhalte der Neuausrichtung.
 
Trotz der umfassenden Neuerungen soll der persönliche Kundenkontakt laut Stefan Jauk weiterhin gepflegt bzw. weiter verstärkt werden: „Studien haben uns gezeigt, dass mehr als zwei Drittel unserer KundInnen auch weiterhin eine persönliche Betreuung wünschen. Dies werden wir bei all unseren Überlegungen natürlich in den Vordergrund stellen".

Kosteneinsparungen ohne massiven Abbau von Personal und Filialschließungen

Damit die persönliche Beratung weiterhin im Mittelpunkt stehen kann, wird es im Vertrieb keinen wesentlichen Abbau von Mitarbeiterkapazitäten geben. Auch Filialschließungen sind derzeit nicht auf der Agenda. Dennoch sind organisatorische Veränderungen geplant, um die Effizienz und Wirtschaftlichkeit der RBB Mödling zu steigern. „Es ist an der Zeit, dass wir unsere interne Aufbauorganisation überarbeiten. Deshalb werden wir unter anderem unsere Organisationseinheiten reduzieren und Kompetenzen bündeln, sowie Sektorangebote verstärkt nutzen. Das erlaubt uns nicht nur ein unkompliziertes und schnelles Agieren, sondern bringt auch Kostenersparnisse. Ziel ist es, all unsere Kräfte auf das Kundengeschäft zu konzentrieren und in den internen Bereichen die Effizienz zu erhöhen“, erklärt Stefan Jauk

Mit der neuen „Quattro-Strategie 2022“ wollen wir an die Erfolge der vorangegangenen Jahre anknüpfen und die Ertragssituation weiter stärken. „Quattro-Strategie“ steht für die Erreichung von vier Zielen bis 2022: Steigerung des Betriebsergebnisses, Gewinnung von Neukunden, Intensivierung der Betreuung von Bestandskunden sowie Kostenreduktionen.  Weiters ist „Quattro“ das Synonym für Kraft und Effizienz, indem wir unsere Kunden durch unser Know-how nicht nur zufriedenstellen sondern begeistern wollen.

Die geplanten Ergebnissteigerungen der nächsten Jahre sollen zu zwei Dritteln aus Ertragssteigerungen und nur zu einem Drittel durch Kostenreduktionen erreicht werden. Dieser Weg wird uns sicherlich stärker fordern, als eine Ergebnissteigerung, welche ausschließlich auf Kosteneinsparungen basiert. Wir wollen bewusst anders sein, als die anderen und das getreu unserem Leitspruch: „Mit Sicherheit höchstpersönlich“, so Jauk.